Four-in-Hand-Knoten: So geht's! 

Die Erfindung dieses vielseitigen Krawattenknotens wird dem Londoner "Four in Hand Club" zugeschrieben, von dem er auch seinen Namen hat. 

Da er nicht sehr groß ist, passt er hervorragend zum Button-Down-Kragen und Sakkos mit schmalem Revers. 

Je nach Volumen der verwendeten Krawatte, lässt seine Größe sich jedoch sehr gut variieren, sodass Sie ihn auch zum Haifischkragen oder einem breiteren Sakko-Revers kombinieren können. 

Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt der Four-in-Hand-Knoten Ihnen garantiert! 


Klappen Sie den Hemdkragen hoch und legen Sie die Krawatte um den Hals. Das breite Ende der Krawatte sollte etwas länger sein als das schmale.

Kreuzen Sie das breite Ende nun zuerst über das schmale und schlagen Sie es dann unter der Krawatte um. 

Nun wird das breite Ende erneut über das schmale gelegt. 

Schlagen Sie das breite Ende nun hinter der Halsschlinge durch nach oben. 

Ziehen Sie das breite Ende nun vorne durch die entstandene Schlaufe. 

Ziehen Sie den Knoten nun behutsam zurecht. 

Profis und Kenner drücken vor dem finalen Zusammenziehen gerne einen sogenannten "Dimple" in die Krawatte. Das ist eine kleine Einbuchtung direkt unter dem Knoten, die dem Knoten optisch etwas mehr Volumen und Rafinesse verleiht. 

Der Four-in-Hand-Knoten sitzt aufgrund der Bindetechnik übrigens immer etwas asymmetrisch. 

Richtig sitzt ein Krawattenknoten, wenn die Spitze etwa auf Höhe der oberen Gürtelkante endet.